Zuchtordnung des DL-Verbandes (Neufassung von 2010)
Eine kurze
Übersicht über die Zuchtordnung
Grundsätzlich
muß sich jeder Hund die Freigabe zur Zucht "verdienen", er muß
also gewisse Voraussetzungen erfüllen. Ein zur Zucht benutzter Hund muß
den Rassemerkmalen entsprechen, er muß gesund und frei von Erbfehlern sein.
Das Zuchtalter für Rüden und Hündinnen beträgt 18 Monate.
Ein Zuchthund muß ferner seine jagdliche Eignung nachweisen, in der Regel
auf Prüfungen des Jagdgebrauchshundeverbandes. Der für zuchttauglich
befundene Hund erhält eine entsprechende Eintragung in seine Ahnentafel.
Für die Paarungsberatung ist der Zuchtwart des Vereines zuständig, bei dem der Züchter Mitglied ist. Die Rüdenliste in den DL-Mitteilungen erleichtert dem Züchter die Auswahl eines passenden Rüden. Eine Hündin darf nur einmal innerhalb eines Kalenderjahres zur Zucht benutzt werden.
Der Züchter, der in jedem Fall Mitglied eines DL-Vereins sein muß, schickt den Antrag auf Eintragung eines Wurfes über seinen zuständigen Zuchtwart an den Zuchtbuchführer. Von ihm erhält er dann die Ahnentafeln für die Welpen, die später vom Zuchtwart im rechten Behang tätowiert werden.
Wer sich eingehend mit der Zuchtordnung befassen möchte, lasse sich die entsprechende Ordnung von einem Verbandsverein zuschicken.
Das heutige Zuchtziel
Wir wollen ein ruhigen, unerschütterlichen und nervenstarken Hund, der sicht leicht führen läßt. Überpassionierte Nervenbündel lehnen wir ab. Der heutige Langhaar ist flott, aber nicht hastig, er soll kein Düsenjäger sein, der hinter dem Horizont verschwindet. Wir wollen den Vorstehhund mit einer dem Gelände und der Wildart angepaßten Suche, keinen Feldflitzer; wir wollen den lauten Waldhund, dem keine Dornen zu dick sind und keine Verlorenarbeit zu schwer ist; wir wollen den harten Wasserhund, den keine Eisbrocken im Winter stören, der Sommer und Winter die Ente bringt - gleichgültig ob aus schnell fließendem Fluß, dem stillen Weiher oder den Meer.
Wir
wollen den treuen, unbestechlichen Begleiter, eine Charaktereigenschaft, die ihm
einmal den Namen "alter deutscher Försterhund" eintrug. Vielseitigkeit
ist die erste Forderung, die wir unserem klugen Helfer stellen.
(Auszug
aus dem Flyer des DL-Verbandes)
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Es wird in den Farbschlägen braun, Braunschimmel, hierzu gehören Dunkelschimmel, Hellschimmel und Forellenschimmel und braun-weiß gezüchtet. Der Deutsch-Langhaar ist in der Regel ein kräftiger, muskulöser, tiefgestellter Hund mit harmonischen Körperformen.
Die Rüden haben meist eine Schulterhöhe von 63 bis 66 cm, die Hündinnen von 60 bis 63 cm.
Das Haarkleid liegt am Körper an und ist mit dichter Unterwolle ausgestattet. An den Behängen, den Hinterseiten der Läufe und der Unterseite von Brust und Rute ist das Deckhaar länger.
Mit
dieser körperlichen Konstitution entspricht der DL weitgehend den Anforderungen
der rauhen Jagdpraxis.

Ich werde mal ein wunderschöner
Dunkelschimmel! Und ich
ein Hellschimmel!

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